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Dienstag, 30. August 2016
Gerberlöwe
Sie erreichen uns unter unserer Postadresse:

E. E. Zunft zu Gerbern
Postfach 1404
4001 Basel

Interesse an einer Aufnahme?

Sie sind Bürger von Basel-Stadt mit einwandfreiem Leumund?

Sie sind interessiert an Traditionen und unserer Stadt Basel?

Hier können Sie sich bewerben.

Hier die Bilder vom Familientag der Zünfte am 17. August 2014

Aktuell

Dienstag 20. September 2016

Programmänderung! an Stelle REGA, Kantonales Labor

Besuch und Führung im Kantonalen Laboratorium Basel[mehr]

Rubrik: Zunftsenioren

Dienstag 18. Oktober 2016

Zolli

Die neue Elefantenanlage in unserem Zolli. Treffpunkt: 14.15Uhr, Zolli- Haupteingang Kosten Führung Fr. 10.-- dazu Eintritt, sofern kein ABO vorhanden.[mehr]

Rubrik: Zunftsenioren

Samstag 05. November 2016

Zunftessen 2016

Wie alle geraden Jahre findet das traditionelle Zunftessen in Basel statt.[mehr]

Rubrik: Anlass

Dienstag 29. November 2016

Jass und Bankett

im Restaurant Löwenzorn, traditioneller Ablauf, Jasser 14.00 Uhr, Mitesser 17.30 Uhr Kosten Bankett Fr. 55.-- inkl. Getränk[mehr]

Rubrik: Zunftsenioren


Eine Ehrenzunft zu Gerbern, Basel

Herzlich willkommen auf der Homepage e.E. Zunft zu Gerbern 1242. Sie finden hier Informationen über unsere Zunft, über die nächsten Anlässe und weitere interessante Mitteilungen.

Die Bilder sind hier.

Unsere Reise führte uns zum Nölliturm in Luzern. Von hier aus wurden wir unter kundiger Führung auf einen Rundgang um die historische Stadtmauer geleitet. Am Mühleplatz überraschten uns alle Berühmtheiten der Luzerner Fasnacht. Gemeinsam, angeführt vom Spiel, zogen wir durch die Luzerner Altstadt. Im Nölliturm wurden wir dann vorzüglich verpflegt. Zurück in Basel im Löwenzorn, beim traditionellen Schlummertrunk, klang dann der gelungene Anlass aus;

Zunftgeschichte

Die ersten Basler Zünfte wurden 13. Jahrhundert gegründet und waren damals Gewerbe- oder Handwerksvereinigungen, z.B. Schmiede, Schuhmacher, Brotbäcker, Schneider, Kürschner, Gerber usw. Früher traten Gerber und Schuhmacher als sogenannte Doppelzunft gemeinsam auf. Allerdings gab es so viele Streitigkeiten, dass beider Zünfte schliesslich getrennt wurden.

Die Gerber siedelten sich rund um die Birsig und den Rümelinbach an, denn die Felle mussten im ersten Arbeitsschritt ordentlich gewässert werden. Daher stammt auch der Ausdruck, "dass einem die Felle nicht davon schwimmen". Die Gerber hatten ihre Arbeitsstätten hauptsächlich auf der linken Seite des Birsig; bereits 1291 wird die "Gerwerstraze" erwähnt. 1333 auch ein Haus "under den obern Gerwern". 1294 wird die "Gerberlaube" am Gerberberg erstmals urkundlich belegt. Die Liegenschaft lag in der Nähe des Richtbrunnens am Richtplatz, bei der heutigen Einmündung des Gerberbergs in der Gerbergasse.

1358 mussten die verschuldeten Gerber ihr Zunfthaus für 110 Pfund Stebler an den Wechsler Heinrich Sevogel verkaufen, der dieses der Zunft als Erbe für 4 Pfund gewöhnlicher Basler Pfennige und 5 Schillinge zu Ehrschatz wieder vermietete. Die erste erhalte Urkunde der Gerberzunft stammt aus dem Jahre 1368. Die Korrektion der zu engen Gerbergasse besiegelte 1874 das Schicksal des Zunfthauses; es wurde für 45'000 Franken vom Staat übernommen und zusammen mit den nachbarlichen Zunfthäusern zu Gartnern und zu Schneidern abgebrochen. Fast 80 Jahre lang war die Zunft darauf heimatlos, ab 1877 war das "Mueshus" in der Spalenvorstadt 14 der Versammlungsort des Zunftvorstandes. Seit 1951 hat die E. Zunft zu Gerbern wieder eine Zunftstube, die sich im ersten Stock des Restaurants Löwenzorn am Gämsberg und damit wenigstens in der Nähe des ehemaligen Wirkungsortes der Gerber befindet.

Basler Leder war ein begehrter Exportartikel und die Gerberzunft erlebte ihre Blütezeit im 16. und 17. Jahrhundert. Die findigen Gerber kauften ihr Rohmaterial en gros ein und errichteten eigene Gerbereien für die Zunftmitglieder. Um die Mitte des 17. Jahrhunderts siedelten sich die Gerber auch im Kleinbasel an, in der Gegend der Ochsengasse, der Utengasse und der Rheingasse. Ihre Häute wässerten sie im mittleren Teil des Riehenteichs und liessen dabei die Abfälle dem Rhein zufliessen. Später hatten die Gerber unter Import- und Exportbeschränkungen zu leiden und ihre Zahl ging stark zurück. Das Handwerk der Gerber erlosch in Basel mit der Schliessung der Raillard'schen Gerberei im Jahre 1910. Diese befand sich während fast 100 Jahren im Kleinbasel an der Rheingasse.