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Donnerstag, 22. Februar 2018

Aktuell

Dienstag 27. Februar 2018

Die unglaubliche Welt des Universitätsspitals Basel

Hinter die Kulissen blicken und miterleben wie das grösste Spital der Nordwestschweiz funktioniert!Treffpunkt:15.45 Uhr, K1 – Haupteingang Spitalstrasse[mehr]

Rubrik: Zunftsenioren

Dienstag 20. März 2018

Alte Autos runderneuert

Die heikle Arbeit wird uns durch die Spezialabteilung der Kestenholz AG vorgestellt.Treffpunkt: 14.15 Uhr, Tram-Haltestelle Nr. 14 Lachmatt Pratteln[mehr]

Rubrik: Zunftsenioren

Dienstag 17. April 2018

Führung mit Mike Stoll

Zum Thema „Bier“ gibt es von Mike Stoll passende Erklärungen.Treffpunkt: 14.00 Uhr Andreasplatz beim AffenbrunnenKosten pro Person Fr. 20.00 inkl. frisches Ueli-Bier mit Bretzel![mehr]

Rubrik: Zunftsenioren

Interesse an einer Aufnahme?

Sie sind Bürger von Basel-Stadt mit einwandfreiem Leumund?

Sie sind interessiert an Traditionen und unserer Stadt Basel?

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Gerberlöwe
Sie erreichen uns unter unserer Postadresse:

E. E. Zunft zu Gerbern
Postfach 1404
4001 Basel

Die Bilder sind hier.

Die Erinnerungen an einen schönen und interessanten Tag sind nachhaltig. Trotz regnerischem Wetter haben über hundert Zunftbrüder und Gäste, den Apéro im Pavillon des Schützenmattparks mit den obligaten Ehrungen und Begrüssungen, sowie dem Auftritt des vereinten Zunftchors beigewohnt. Der Marsch durch das Paulusquartier bis zur Synagoge verlief danach zügig und die Security hatte keine grosse Mühe, unseren mit Hellebarden und Schwertern bewaffneten Harst einzulassen. Sehr aufschlussreich und interessant die Führung in der Synagoge durch unseren Ehrengast Guy Rueff, dem Präsidenten der Israelitischen Gemeinde Basel. Das anschliessende Essen im Festsaal des Schützenhauses war sehr reichhaltig und auch der neue Zunftwein scheint allen gut geschmeckt zu haben. Ganz klarer Höhepunkt war die Aufnahmezeremonie der sechs neuen Zunftbrüder, sowie die Reden der Meister aus unseren Schwesternzünften aus Bern, Zürich und Schaffhausen. Am Ende nahm wie immer der hochgeachtete Meister der E. Zunft zu Schuhmachern, Stümpi Graf auch unsere Gäste gereimt aufs Korn. Zu eher späten Stunde, konnten wir den Schlummerbecher, gestiftet von den Schuhmachern, auf unserer Zunftstube geniessen und danach beschwingt das Drachenfutter nach Hause bringen; oder doch eher noch im Kleinbasel die verschiedenen Keller am Abstieg zu erkunden?

Eine Ehrenzunft zu Gerbern, Basel

Herzlich willkommen auf der Homepage e.E. Zunft zu Gerbern 1242. Sie finden hier Informationen über unsere Zunft, über die nächsten Anlässe und weitere interessante Mitteilungen.

Die Bilder sind hier.

Schön wars in Bern. Schau mal die Bilder an

Zunftgeschichte

Die ersten Basler Zünfte wurden 13. Jahrhundert gegründet und waren damals Gewerbe- oder Handwerksvereinigungen, z.B. Schmiede, Schuhmacher, Brotbäcker, Schneider, Kürschner, Gerber usw. Früher traten Gerber und Schuhmacher als sogenannte Doppelzunft gemeinsam auf. Allerdings gab es so viele Streitigkeiten, dass beider Zünfte schliesslich getrennt wurden.

Die Gerber siedelten sich rund um die Birsig und den Rümelinbach an, denn die Felle mussten im ersten Arbeitsschritt ordentlich gewässert werden. Daher stammt auch der Ausdruck, "dass einem die Felle nicht davon schwimmen". Die Gerber hatten ihre Arbeitsstätten hauptsächlich auf der linken Seite des Birsig; bereits 1291 wird die "Gerwerstraze" erwähnt. 1333 auch ein Haus "under den obern Gerwern". 1294 wird die "Gerberlaube" am Gerberberg erstmals urkundlich belegt. Die Liegenschaft lag in der Nähe des Richtbrunnens am Richtplatz, bei der heutigen Einmündung des Gerberbergs in der Gerbergasse.

1358 mussten die verschuldeten Gerber ihr Zunfthaus für 110 Pfund Stebler an den Wechsler Heinrich Sevogel verkaufen, der dieses der Zunft als Erbe für 4 Pfund gewöhnlicher Basler Pfennige und 5 Schillinge zu Ehrschatz wieder vermietete. Die erste erhalte Urkunde der Gerberzunft stammt aus dem Jahre 1368. Die Korrektion der zu engen Gerbergasse besiegelte 1874 das Schicksal des Zunfthauses; es wurde für 45'000 Franken vom Staat übernommen und zusammen mit den nachbarlichen Zunfthäusern zu Gartnern und zu Schneidern abgebrochen. Fast 80 Jahre lang war die Zunft darauf heimatlos, ab 1877 war das "Mueshus" in der Spalenvorstadt 14 der Versammlungsort des Zunftvorstandes. Seit 1951 hat die E. Zunft zu Gerbern wieder eine Zunftstube, die sich im ersten Stock des Restaurants Löwenzorn am Gämsberg und damit wenigstens in der Nähe des ehemaligen Wirkungsortes der Gerber befindet.

Basler Leder war ein begehrter Exportartikel und die Gerberzunft erlebte ihre Blütezeit im 16. und 17. Jahrhundert. Die findigen Gerber kauften ihr Rohmaterial en gros ein und errichteten eigene Gerbereien für die Zunftmitglieder. Um die Mitte des 17. Jahrhunderts siedelten sich die Gerber auch im Kleinbasel an, in der Gegend der Ochsengasse, der Utengasse und der Rheingasse. Ihre Häute wässerten sie im mittleren Teil des Riehenteichs und liessen dabei die Abfälle dem Rhein zufliessen. Später hatten die Gerber unter Import- und Exportbeschränkungen zu leiden und ihre Zahl ging stark zurück. Das Handwerk der Gerber erlosch in Basel mit der Schliessung der Raillard'schen Gerberei im Jahre 1910. Diese befand sich während fast 100 Jahren im Kleinbasel an der Rheingasse.